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        Kath. Familienzentrum und Kindertagesstätte

Unser Familienzentrum

Sozialräumliche Daten

 Im Gegensatz zu vielen anderen Städten Deutschlands ist die Herforder Bevölkerung seit 2004 gewachsen. Die Stadt hat momentan ca. 66000 Einwohner. Obwohl zukünftig zwar mit einer Schrumpfung der Bevölkerung gerechnet wird, liegt die Stadt momentan bei jungen Menschen unter 20 Jahren und auch gerade bei den Kindern unter 6 Jahren über dem Landesdurchschnitt.  Es lässt  sich auch feststellen, dass wieder deutlich mehr junge Menschen nach Herford zuziehen, als wegziehen. Eine große Herausforderung wird allerdings die steigende Zuteilung von Flüchtlingen nach Herford darstellen.  

Die Arbeitslosenquote im Kreis Herford liegt mit 6,2% weiterhin deutlich unter den Werten von OWL, NRW und Deutschland insgesamt und verfügt über eine geringe Langzeitarbeitslosigkeit. Unter den 374 Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen belegt die Stadt Herford bei der Beschäftigtendichte Rang 11. Entsprechend ist in den vergangenen 5 Jahren die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten insgesamt um 3,8% gestiegen. Darüber hinaus weist die Stadt auch einen deutlich über dem Bundes- und Landesdurchschnitt liegenden Frauenanteil an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus.

Der hohe Beschäftigungsgrad ist sicherlich positiv zu beurteilen. Allerdings profitieren nicht alle von dieser Entwicklung. So liegt die Höhe der Löhne der in Herford Beschäftigten im Vergleich mit anderen ostwestfälischen Städten im unteren Drittel und weit unter dem Landes- und Bundesdurchschnitt. Negativ zu bewerten ist auch die hohe Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen in Herford, da Jugendarbeitslosigkeit als „ein wichtiger Indikator für die Entwicklungschancen der jüngeren Generation“ gilt.

Kinder und Jugendliche sind in Herford überdurchschnittlich von Sozialhilfebezug betroffen. Insbesondere Mütter sowie Ausländerinnen und Ausländer haben ein erhöhtes Sozialhilferisiko.

In unserer Tagesstätte betreuen wir ca. 49 % Kinder, die einen Migrationshintergrund haben.  

Ziele des Familienzentrums

 Über die bestehende Arbeit in der Kindertagesstätte, in der Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam betreut werden, hinaus haben wir uns für die Arbeit im Familienzentrum folgende Ziele gesetzt:

-      Beratung in pädagogischen, familiären und persönlichen Belangen,

-      Stärkung der Elternkompetenz,

-      Einbringen von Ideen Außenstehender, um evtl. neue Möglichkeiten auszuschöpfen,

-      Verbindung Jung – Alt,

-      Umfangreiche Sprachförderung – unterstützend auch für Eltern.

-      Anlaufstelle für Familien in problematischen Lebenssituiationen,

-      Gesundheitsbewusstsein und Umweltbewusstsein schärfen,

-      Kindern neue Erfahrungen außerhalb des Kindergartenalltags zu vermitteln,

-      Übergang zur Schule besser gestalten,

-      aktiv am „Bild“ der Innenstadt mitarbeiten,

-      junge Familien oder Alleinerziehende frühzeitig erreichen.

 Zielgruppen

 Wir sprechen an:

-      Familien, die ihre Kinder in unsere Einrichtung bringen,

-      Familien mit Migrationshintergrund,

-      Menschen, die Unterstützung oder Beratung in unterschiedlichen Bereichen benötigen,

-      Menschen mit höherem Bildungsgrad, die als „Multiplikatoren“ eingebunden werden,

-      Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen,

-      Menschen mit und ohne Behinderungen.

 Räumliche Möglichkeiten

 Die Kindertagesstätte verfügt über drei Nebenräume und einen Mehrzweckraum zur intensiven Sprach- und Bewegungsförderung. Ein Nebenraum ist so eingerichtet, dass in ihm Förderung und Beratungsgespräche stattfinden können.

Der Personalraum kann zu bestimmten Zeiten als Besprechungsraum genutzt werden.

Die Kirchengemeinde stellt uns zur Nutzung den großen Gemeindesaal, zwei kleinere Säle und ein Konferenzzimmer zur Verfügung.

Kursangebote können nebenan im Bildungswerk „IN VIA“ stattfinden.

 Angebotsschwerpunkte

 Zurzeit bieten wir folgende Angebote an:

Sprachförderung

Seit dem Sommer 2004 bieten wir den Kindern eine umfangreiche Sprachförderung nach dem Modell von Elke Schlösser „Wir verstehen uns gut“, 3 – 4 Kleingruppen à 5 – 6 Kindern. Näheres dazu siehe „Bildungsbereich Sprache.

Sprachangebot „Spielrisch deutsch lernen“ für Kinder im Grundschulalter mit Sprachstand 0.

 Für Kinder im Grundschulalter, die erst kurze Zeit in Deutschland sind und deren Sprachstand Deutsch noch fast 0 ist, besteht zweimal wöchentlich nachmittags ein Angebot, sich spielerisch in der deutschen Sprache zu üben.

 Krabbelgruppe

Seit Januar 2008 gibt es die Krabbelgruppe „Josefinchen“, die sich dienstags von 9.30 Uhr bis 11.00 Uhr im Großen Gemeindesaal trifft.

 Bewegungsangebote

Judo: Schnupperkurs immer im Herbst für die Schulanfänger (seit 2006)

Basketball: Schnupperkurs– jeden Donnerstag von 14.45 - 15.45 Uhr (neu).

Gesundheitserziehung

- In regelmäßigen Elternabenden

Ansprechpartner (Arzt für Allgemeinmedizin) für medizinische Belange

Seit April 2008 steht uns Dr. Christian Burghaus für allgemeinmedizinische Fragen (z.B. Impfschutz, Verständnisfragen) zur Verfügung. In Fragen der Kinder- und Jugendmedizin berät uns der Kinderarzt Dr. Christof Klinkert.

Offene Sprechstunde des SKF zur allgemeinen Sozialberatung, Schuldnerberatung und Erziehungsberatung,

Seit 2006 einmal monatlich in unserer Einrichtung. Termine werden ausgehängt.

Sprechstunde der Frühförderstelle der Lebenshilfe,
Seit 2006 in unserer Einrichtung. Termin nach Absprache

Beratung evtl. mit muttersprachlicher Assistenz, durch den Migrationsdienst der Caritas

Seit 2007 Termine nach Absprache in der Einrichtung,

 offenes Elterncafé

Seit 2007 steht den Eltern täglich eine Ecke in der Kindergartenhalle zum Klönen und Kaffeetrinken zur Verfügung.

 Vater-Kind-Veranstaltungen

Gibt es schon seit 15 Jahren in unserer Tagesstätte. Hinzugekommen sind 2006 Vater-Kind-Kochkurse.

Begleitung zu Ärzten, Ämtern etc., Übersetzungen und Hilfe bei schriftlichen Belangen

Bei Bedarf unterstützen wir Eltern hierbei schon immer.

Elternabende zu pädagogischen Themen und Themen von allgemeinem Interesse für Erwachsene, die nicht an den Kindergarten gebunden sind,

Elternabende sind für andere Personen geöffnet.

KESS erziehen

Diesen Elternkompetenzkurs bieten wir in Kooperation mit der KBS in Bielefeld an. Die Termine werden aktuell bekannt gegeben. Die Gutscheine vom Projekt „Chancenreich“ aus Herford werden angerechnet.

Lesepate

Zur Zeit kommt Christa jeden Dienstag, um den Kindern in Kleingruppen vorzulesen.

Kindergartenbücherei

Jeden Freitag öffnet die Kindergartenbücherei. Alle Kinder können über das Wochenende ein Bilderbuch ausleihen oder ein Vorlesebuch für zwei Wochen mit nach Hause nehmen. Auch Eltern stehen Bücher kostenlos zum Ausleihen zur Verfügung.

Mutter-Kind-Veranstaltungen

Regelmäßig viermal im Kindergartenjahr finden Bastelnachmittage für Mütter und ihre Kinder statt.

Vermittlung von Babysittern

Seit 2008 verfügen wir über einen Pool an ausgebildeten Babysittern, die an Familien in der Stadt Herford vermittelt werden.

 Singen und Musizieren

Die Jugendmusikschule bietet einmal wöchentlich ein musikalisches Früherziehungsprogramm.

Seit 2013 ist die Einrichtung in Il-Canto-Elementar vertreten. Einmal wöchentlich singen Senioren gemeinsam mit den Kindergartenkindern.

 Aktionen für Großeltern und Enkelkinder

Dieses Angebot ist seit einigen Jahren fest installiert. Hier wird z.B. gemeinsames Backen oder Werken angeboten.

 Kita & Co.

Seit 2004 ist die Kindertagesstätte „St. Josef“ Mitglied im Projekt „Kita & Co.“, welches die Zusammenarbeit der Kitas und Grundschulen fördert, den Kindern den Übergang erleichtert und Fachpersonal sowie Eltern Fortbildungsmöglichkeiten bietet.

 In Vorbereitung

 Für die nächste Zeit haben wir uns folgende Angebote vorgenommen:

-       Büchertaschen oder Bücherkoffer zu bestimmten Themen für Eltern zum Ausleihen (ab 2. Halbjahr 2016)

-       Angebote für Flüchtlingsfamilien. Zur Zeit wird in der Gemeinde und der Kommune viel dazu organisiert. Es wird noch abgeklärt, wie das Familienzentrum sich dort mit einbringen kann.

-       Tageszeitung in der Kita. Zusammen mit der „Neuen Westfälischen“ entwickeln wir eine Möglichkeit, die Tageszeitung in der Einrichtung kostenlos anzubieten, so dass alle Eltern davon profitieren können und Kinder an Zeitung herangeführt werden.

 

 

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