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        Kath. Familienzentrum und Kindertagesstätte

Bildungsbereich Sozialerziehung

Durch den Eintritt in den Kindergarten wird die enge Eltern-Kind Beziehung gelockert und durch andere Kontakte ergänzt. Die Kinder erleben sich oft das erste Mal in einer Gruppe und müssen ein „Wir-Gefühl“ entwickeln. Ohne ein gewisses Maß an Selbstständigkeit und Selbstvertrauen ist dies nicht möglich. Aus diesem Grund müssen die Kinder sich selber als eigenständige Person wahrnehmen und einschätzen können und mit eigenen und fremden Gefühlen umgehen können.

Darum gliedert sich die Sozialerziehung in unterschiedliche Grundqualifikationen:

  • Soziale Sensibilität (z. B. Gefühle anderer wahrnehmen, Bedürfnisse anderer erkennen und berücksichtigen),

  • Regelverständnis (z. B. vereinbarte Regeln verstehen und einhalten, Spiele mit einfachen Regeln spielen, selber Regeln aufstellen),

  • Kontakt- und Kooperationsfähigkeit (z. B. Beziehungen zu anderen aufnehmen, Hilfe geben und einfordern, gemeinsam Aufgaben lösen, Gefühle ausdrücken, miteinander kommunizieren) ,

  • Umgang mit Erfolg und Misserfolg (z. B. nicht immer im Mittelpunkt stehen müssen, Bedürfnisse aufschieben, in eine Gruppe einordnen),

  • Toleranz (z.B. Leistungen anderer akzeptieren und anerkennen, Andersartigkeit akzeptieren, Rücksicht nehmen).

 Möglich wird dies durch das gesamte Gruppenleben, weshalb ein regelmäßiger Besuch der Tagesstätte sehr wichtig ist. Besonders das Zusammenleben von Kindern mit und ohne Behinderungen bietet hier vielfältige Übungsmöglichkeiten. Im Laufe ihrer Kindergartenzeit werden die Erfahrungen immer vielfältiger, so dass die Kinder sich an Neues und Unbekanntes wagen können.

Ich kann schon ganz viel allein und übernehme Verantwortung für mich selbst.

Ich decke für alle den Tisch

Wir müssen uns an die Regeln halten (und lernen nebenbei noch zählen)

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