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        Kath. Familienzentrum und Kindertagesstätte

Bildungsbereich Sprache

Sprachförderung im Vorschulalter ist unumgänglich, um allen Kindern einen guten Schulstart zu ermöglichen und sie zu befähigen, kontinuierlich und eigenständig dem Unterricht zu folgen. Sprachförderung bedeutet für uns:

-      Möglichkeiten zur Verständigung zu entwickeln,

-      Ausbildung und Erweiterung der Sprachfähigkeit,

-      Überwindung von Sprachhemmungen,

-      Anregungen zum Sprechen und Zuhören,

-      sprachliche Auseinandersetzung mit anderen Kindern, Konfliktbewältigung

-      Befähigung, Gefühle, Gedanken und Wünsche zu äußern,

-      Förderung der Sprachgewandtheit,

-      Kennen lernen von altersgemäßer Literatur

-      Förderung von Konzentration

-      Befähigung, sich themenorientiert zu äußern

Dies geschieht u. a. durch Bilderbücher, Gespräche, Geschichten, Reime, Verse, Märchen, Sing- und Sprechspiele, Rollenspiele, tägliches miteinander Reden, Vorbild, erzählen lassen, Fragen, gemeinschaftliches Arbeiten, anregende Requisiten, Fingerspiele, Gesprächsrunden, Auswahl der Gruppenzusammensetzung, Blickkontakt, Muttersprache sprechen lassen, Regeln besprechen, Umgangsformen, Übungen zur Mundmotorik

Anhand des Tests „Delfin 4“ werden alle vierjährigen Kinder nach den Richtlinien des Landes NRW auf ihren Sprachstand hin überprüft. 

Um festzustellen, welche Kinder nicht deutscher Herkunftssprache einen besonderen sprachlichen Förderbedarf haben, machen wir anhand des „SISMIK“ – Bogens eine zusätzliche Sprachstandserfassung. Die Förderung dieser Kinder erfolgt in unserer Einrichtung bereits ab dem 3. Lebensjahr und erstreckt sich über alle Kindergartenjahre. Sie findet im ersten Jahr einmal wöchentlich, in den beiden weiteren Jahren 2 – 3mal wöchentlich für ca. 30 bis 45 Minuten in Kleingruppen zu ca. 6 Kindern statt und lehnt sich an das Förderprogramm „Wir verstehen uns gut“ von Elke Schlösser an. Angeschlossen ist eine Müttergruppe, in der die Mütter der Förderkinder Unterstützung im Alltag bekommen, Einblick in das Förderprogramm ihrer Kinder erhalten und ein Forum zum Austausch haben. Die Müttergruppe trifft sich 14tägig und wird von zwei ausgebildeten Mütteranleiterinnen betreut.

Ca. 10 Monate vor der Einschulung werden die zukünftigen Schulanfänger mittels des Bielefelder Screenings (BISC) auf ihre phonologischen Fähigkeiten getestet, wenn die Eltern dazu ihr Einverständnis geben. Bei evtl. Auffälligkeiten schließt sich für die Kinder dann das Förderprogramm „Hören – Lauschen – Lernen“ an, das sich über 20 Wochen täglich ca. 15 Minuten erstreckt. Daran anschließend wird noch einmal eine Kontrolltestung durchgeführt.

„Nimm den roten Stecker, und steck ihn dorthin, wo ...“

Sprachförderung in der „Dinoschule“ mit Handpuppe „Lukas“

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